Filme

2026

Andere Verbindung
ein Film von Rokas Wille
6 min
1.85:1 DCP 4K
5.1 surround sound
In einer Winternacht stranden zwei Reisende an einem Bahnhof, da ihr Anschlusszug Verspätung hat. Sie nutzen die ärgerliche Situation, um noch schnell Essen zu kaufen. Vor dem Bahnhof, durch einen kleinen Park, erreichen sie eine McDonald's-Filiale. Ein langweiliger Ort – alles ist scheinbar wie immer. Doch dann werden sie mit etwas konfrontiert, das gänzlich anders ist.

Premiere am 13.11.2026 auf dem Beyond Filmfestival in Feuchtwangen.

Jasmin Azarfar als Milena / Ly Pham als David / Max Keller als Mitarbeiter / Komparsen Vera Domin, Jula Hein, Mikail Kolbasar, Julia Renoulet, Adnan Turan, Charlotte Vitek, Josefine Wille, Martin Wille / Drehbuch, Produktion, Regie, Schnitt Rokas Wille / Produktion, Aufnahmeleitung Maren Proißl / Kamera Pauline Cemeris / Erste Kameraassistenz Lara Last / Zweite Kameraassistenz Klaudia Rzezniczak / Oberbeleuchter, Color Grading Tibor Pilz / Oberbeleuchter Jan Hierscher / Oberbeleuchter Quirin Thalhammer / Lichtassistenz Denys Shyshkanov / Ton Berenike Eder / Tonassistenz Anastasia Lukomskaya / Grip Nico Hummel / Grip Jan-Henrik Müller / Szenografie Suna Freytag / Maske Jana Pfattheicher / Maske Jiayu Liu / Catering Rosa Deutsch / Catering Clara Dietzen / Dramaturgische Beratung Isabelle Konrad / Setfotograf Mikail Kolbasar / Schnitassistenz Sophie Reißfelder / Musik Adrian Reichardt

2026

Herzogenriedbad
ein Film von Rokas Wille
23 min
1.85:1 DCP 4K
5.1 surround sound
Herzogenriedbad ist ein hybrider Dokumentarfilm über ein Freibad im Hochsommer. Er zelebriert den öffentlichen Raum, den Müßiggang und die Geselligkeit. In der Mittagssonne beginnen die Wasserbecken zu gleißen und die Wiesen und Bäume zu glühen. In Bild und Ton verschwimmen die Menschen und der Ort wie im Fieber.

Premiere im Mai 2026 auf dem Dokumentarfestival DokKa 13 in Karlsruhe.
Der Film läuft am 09.12.2026 auf dem Filmfestival Goldener Hirsch in Mannheim.

Idee, Regie, Bildgestaltung, Schnitt Rokas Wille / Bildgestaltung Adrian Schwartz / Steadycam Operator Quirin Thalhammer / Ton Clara Dietzen / Darsteller: Pommeskäufer Tristan Ludwig / Color Grading Pauline Čemeris / Tonschnitt Eric Wehner / Russisch-deutsche Übersetzung Anton Počtarev

2023

El Médano
ein Film von Rokas Wille
4:20 min
21:9 4K

Ein experimenteller Animationsfilm.
Datamoshing von Bleistiftzeichnungen und Handyvideos.

2023

Lauf durch Gänge
ein Film von Rokas Wille
3:01 min
19:9 HD

Ein experimenteller 3D Animationsfilm.

2023

Lützerath Januar
ein Film von Rokas Wille
3:03 min
16:9 HD
Lützerath war ein kleines Dorf in der Nähe von Köln, das für den Braunkohletagebau Anfang 2023 zerstört und weggebaggert worden ist. Davor war es über Jahre hinweg besetzt gewesen – als die Bewohner*innen bereits weitestgehend umgesiedelt worden waren – von Aktivis*innen, die die Förderung der Braunkohle unter Lützerath verhindern wollten.
Vom Lebendigen Ort ist nichts geblieben, wo noch vor kurzem Baumhäuser und Küche standen ist jetzt eine flache Einöde. Eine dünne Schneeschicht bedeckt alles. Die Polizei lässt uns nicht mehr hinein. Wir erinnern uns an ihre Gewaltorgie bei der Räumung. Boden und Himmel sind weiß und leer.

Zusammen mit seiner anderen Filmminiatur „lützerath, oktober“ wurde der Film im Rahmen der Aktivistenausstellung "LützerART" an mehreren Orten und als Teil der Ausstellung "(L)ignite" im Kunstzentrum Wachsfabrik in Köln im Jahr 2024 gezeigt.

2022

lützerath, oktober
ein Film von Rokas Wille
2:45 min
16:9 HD

Lützerath war ein kleines Dorf in der Nähe von Köln, das für den Braunkohletagebau Anfang 2023 zerstört und weggebaggert worden ist. Davor war es über Jahre hinweg besetzt gewesen – als die Bewohner*innen bereits weitestgehend umgesiedelt worden waren – von Aktivis*innen, die die Förderung der Braunkohle unter Lützerath verhindern wollten. Lützerath war ein Ort des kollektiven Widerstandes gegen den Sachzwang von Wachstum und Staatenkonkurrenz, gegen die Herrschaft von Markt und Kapital. Ein Ort, an dem das Gute Leben und eine menschliche Gesellschaft bereits durchschimmerte. Diese Filmminiatur fängt ein paar ruhige Momente dieses Ortes ein. Sonnige Herbsttage, wenige Monate vor der Räumung.

Der Film wurde 2025 auf dem Kurzfilmfestival "Collaborative Future" in Gmünd gezeigt. Zusammen mit seinem anderen Filmmodell „Lützerath Januar 2023“ wurde er auch im Rahmen der Aktivistenausstellung "LützerART" an mehreren Orten und 2024 im Rahmen der Ausstellung (L)ignite im Kunstzentrum Wachsfabrik in Köln gezeigt.

2021

Tauchgang
ein Film von Rokas Wille
1:00 min
21:9 HD

Ein einminütiger 3D-Animationsfilm

2020

Hope
ein Film von Rokas Wille
18 min
16:9 HD

Ein experimenteller Dokumentarfilm mit
Giuseppina Goduto. Wissenschaftliche Konzeption und Interview: Regina Heilmann. Künstlerische Konzeption, Animation und Schnitt: Rokas Wille im Auftrag des Stadtmuseums Ludwigshafen am Rhein 2020

Giuseppina Goduto lebt mit ihrer Familie im Hemshof und stammt aus Italien, das früh schwer von der Corona-Pandemie betroffen war. Angesichts von Hamsterkäufen und steigenden Hefepreisen begann sie im Januar 2020, eigene Hefe herzustellen. Ende März gelang es ihr: „Hope“, ihre „Mutterhefe“, war einsatzbereit. Anfang Mai berichtete sie im Gespräch mit Stadtmuseumsleiterin Regina Heilmann über ihre Erfahrungen, brachte Mutterhefe in verschiedenen Wachstumsstadien mit und stellte ein Back- und Kochbuch sowie ihre Facebook-Seite mit Rezepten zur Verfügung.

2017

Klaus und Achim
ein Film von Rokas Wille
10:47 min
16:9 HD

In liebevollem Gedenken an Hans Joachim Gerster (𝟩.𝟣.𝟣𝟫𝟥𝟨 - 𝟤𝟥.𝟤.𝟤𝟢𝟤𝟧)

Zum Jahreswechsel 2016/2017 porträtierte Rokas Wille mit der Kurzdokumentation „Klaus und Achim“ ein älteres homosexuelles Paar, das dem Publikum tiefe und berührende Einblicke in ihren Lebensweg ermöglicht.

Der Film gewann Mai 2017 auf dem Kurzfilmfestivals Tiefenschärfe in Mannheim den zweiten Platz.
2025 wurde der Film erneut auf dem Queerfilmfestival Weimar gezeigt.