CV
Rokas Wille wurde 2002 in Frankfurt am Main geboren. 2019 absolvierte er sein Abitur in Mannheim.
Werdegang
Rokas Wille ist Filmemacher und (Medien-)Künstler. Gegenwärtig studiert er Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Neben Film arbeitet er kontinuierlich mit Medien wie Malerei, Zeichnung, Skulptur und Text.
Seine Arbeit kritisiert oft Kapitalismus, Staat und Marktwirtschaft – häufig mittels positivem Gegenentwurf: durch die Vision einer menschlichen Zukunft, oder durch Zelebrierung gegenwärtiger antikapitalistischer Praxis, menschlichen Beziehungsweisen und dem schönen Leben.
Screenings
Willes Dokumentarfilm „Klaus und Achim“ (2017) gewann im selben Jahr beim Kurzfilmfestival Tiefenschärfe – Vielfalt im Fokus in Mannheim den zweiten Platz. Der Porträtfilm wurde 2025 erneut auf dem Queerfilmfestival Weimar gezeigt.
Seine Filmminiaturen „lützerath, oktober 2022“ und „Lützerath Januar 2023“ waren in den beiden folgenden Jahren Teil der Wanderausstellung „Lützer ART“. Zu sehen im im Atelier für Gegenwartskunst Köln, im Kunst- und Kulturhaus Artik in Freiburg und im Kunstverein Letschbach in Karlsruhe. Ebenso waren die Filmminiaturen 2024 Teil der Ausstellung „(L)ignite“ im Kunstzentrum Wachsfabrik in Köln. Der erste der beiden Filme wurde außerdem 2025 auf dem Kurzfilmfestival Collaborative Future in Gmünd gezeigt.
Sein Hybrider Dokumentarfilm „Herzogenriedbad“ prämierte im Mai 2026 auf dem Dokumentarfestival DokKa 13 in Karlsruhe.
Zudem realisierte er eine Reihe weiterer szenischer, dokumentarischer und animierter Kurzfilme und experimentelle Videoarbeiten.
Mehr seiner Filme auf rokaswille.de/filme
Skulpturen in Ausstellungen
Willes Arbeit von fünf Papiermodellen von Bodenstrukturen aus Lützerath (2022) wurde im Folgejahr im Kulturbunker in Köln ausgestellt. Danach erhielt er vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt den Auftrag zur Erweiterung des Motivs.
Daraufhin erstellte Wille seine Arbeit „40 Papiermodelle von Bodenstrukturen aus Lützerath im Maßstab 1:20“. Diese war von 2023 bis 2026 Teil der Wanderausstellung „Protest/Architektur“ des DAM. Diese wurde erst im Deutschen Architekturmuseum ausgestellt und im Anschluss im Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien und in der Prague City Gallery (GHMP).
Darüber hinaus war die Arbeit 2025 Teil der 16. Triennale Kleinplastik in Fellbach.
Seine ungegenständlichen Papierarbeiten "Unregelmäßige Papierskulptur Nr. 4" und "Papierskulptur ohne Titel" stellte er 2024 beim zehnjährigen Jubiläum des Architekturmagazins Moderne Regional in Berlin aus.
Mehr seiner Skulpturen auf rokaswille.de/skulpturen
Auftragsarbeiten
Rokas Wille filmte und schnitt Vorträge und Interviews – und erstellte Animationsfilme – für diverse kulturelle und akademische Institutionen (Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen, Stadtmuseum Ludwigshafen, Humboldtforum Berlin, Karlshochschule International University).
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Für mehrere Filme anderer Filmemacher*innen realisierte er VFX und Compositing Arbeiten.
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Sonstige Tätigkeiten
2021 war er Mitglied der Jury im Kreativwettbewerb „Future Fiction“ des Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Dem Podcast des Architekturmagazins "Moderne Regional" gab er ein Interview über seine Papierarbeiten.